EINGRIFFSTIEFE

Welche Auswirkung hat die Eingriffstiefe auf die Sandreinigung?

Bauhöfe und Gemeinden fragen häufig, welche Eingriffstiefe bei der Sandreinigung empfehlenswert ist und wie sich diese auf das Reinigungsergebnis auswirkt. Die Sandfuchs Academy zeigt in ihrem Video anschaulich, was es zu beachten gilt.

Profitieren Sie von den Erfahrungen und dem Fachwissen der Sandfuchs-Experten! In unserm Sandfuchs-Labor unternehmen wir immer wieder Versuchsreihen und Analysen, um unsere Kunden optimal beraten zu können und beste Ergebnisse bei der Sandreinigung zu erzielen.

Was ist die Eingriffstiefe bei der Sandreinigung?
Bei der mechanischen Reinigung von Sanden mit Maschinen wird der Sand gesiebt, gefiltert und umgewälzt. Zu diesem Zweck dringt die Maschine bis zu einer definierten Tiefe in den Boden ein, nimmt verunreinigten Sand auf und gibt diesen nach der Reinigung wieder auf den Boden zurück. Wie tief die Maschine tatsächlich eindringt, hängt von der Dicke der Sandschicht ab. Sie gibt die Eindringtiefe vor.

Mindesttiefe von Sandschüttungen auf Spielplätzen
DIN 1176 gibt die Tiefe vor, die Sandbereiche auf Spielplätzen haben sollten und die beim Bau berücksichtigt werden muss. Die Mindesttiefe von Sandschüttungen, die in der Körnung von 0,2 mm bis 2 mm als Spielsand aufgebracht werden sollen, liegt bei 200 mm (20 cm).
Bei einer Fallhöhe unter 2 m sind diese vorgegebenen 20 cm ausreichend. Bei höheren Spielgeräten und einer dadurch bedingt höheren Fallhöhe bis 3 m sollte die Schüttung 30 cm hoch sein. Diese Fallhöhe trifft auch auf 95 % der Spielplätze zu.
Die Vorgaben gelten für alle Spielplätze in Deutschland; zudem greifen aber auch immer mehr die europäischen Richtlinien und Empfehlungen.

Wie hängen Eindringtiefe bei der Sandreinigung und Schichtdicke zusammen?
Beim Aufbau von Spielplatzböden geht man von drei Schichten aus. Die obere Schicht besteht aus neuem oder einem frisch gereinigten Sand mit schöner heller Farbe. Diese Sandschicht wird auf einen Mutterboden aufgebracht. Das dunkelbraune Erdreich ist normalerweise keine Ebene, sondern hat Höhen und Tiefen. Durch dieses Wellenmuster ergeben sich Toleranzen von bis zu 10 cm, die in der Sandschüttung entstehen können.
Die unterste Schicht ist eine Drainageschicht zur Abführung von Wasser. Alternativ kann man auch zwischen Erdreich und Sand ein Drainageflies oder Unkrautvlies einsetzen. Dieses Vlies trennt das Erdreich von der Sandschüttung ab. Bei der Sandreinigung sollte die Eindringtiefe der Maschine so gewählt werden, dass kein tiefer liegendes Erdreich in den Sand eingebracht wird, sondern nur die eigentliche Sandschicht gereinigt und umgewälzt wird.

Was passiert bei einer zu großen Eindringtiefe?
Bei nicht oder mit zu großer Eindringtiefe gereinigten Sandböden geraten Ton- und Lehmanteile aus unteren Bodenschichten in den Sand. Er nimmt dadurch eine dunkelbraune Färbung an und verliert seine dämpfenden Eigenschaften. Damit ist eine bedeutende Funktion des Sandes auf Spiel- oder Sportplätzen nicht mehr gewährleistet. Durch den Verlust der Dämpfungswirkung sind die DIN-Vorschriften nicht mehr erfüllt.

Der Sandfuchs, die innovative Sandreinigungsmaschine der Sandfuchs AG, nimmt den Sand bis zu einer Eindringtiefe von 20 cm auf. Auf diese Weise werden die von Kindern und Sportlern genutzten oberen Bereiche des Sandes genutzt, ohne dass tiefer liegendes Erdreich berührt und mitaufgenommen wird.

 

  • drainagewirkung

  • Schüttdichte

  • Lehm / Ton Anteile

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