Besonderheiten der Sande und deren Beschaffenheit

Besonderheiten der Sande und ihrer Beschaffenheit

Sand ist nicht gleich Sand: Es gibt viele unterschiedliche Arten von Sand, und jede hat ihre besonderen Spezifikationen. Für die Verwendung von Sand auf Spielplätzen oder in Sportstätten gelten besondere Anforderungen, die das Sandfuchs-Team selbstverständlich kennt. Denn die Beschaffenheit des Sandes hat auch Auswirkungen auf die Wahl des Reinigungsequipments.

Know-how aus der Sandfuchs Academy

Die Sandfuchs Academy beschäftigt sich mit den Eigenschaften unterschiedlicher Sande, den Auswirkungen von Verschmutzungen auf ihre Funktion und Sicherheit sowie den Folgen vernachlässigter Reinigung von Spielsanden u. v. m.

Damit Sie an unseren Erfahrungen und den Ergebnissen von Laborversuchen teilhaben können, laden wir Sie zu einem virtuellen Besuch in der Sandfuchs Academy ein. Die Videos zeigen Ihnen Versuchsaufbauten zu verschiedenen Themengebieten rund um den Sand – und vermitteln interessante Einblicke in die spannende Welt des Sandes.

Sandspezifikationen: welche Funktionen muss Spielsand erfüllen?

Der auf Spielplätzen genutzte Sand hat zwei wesentliche Funktionen: Zum einen dient er der Dämpfung von Sprüngen der Stürzen von Klettergerüsten, Schaukeln, Rutschen und anderen Spielgeräten. Ziel ist es, die Unfall- und Verletzungsgefahr für spielende Kinder so auf ein Minimum zu reduzieren und ein sicheres Spielumfeld anzubieten.
Darüber hinaus dient der Sand gerade kleineren Kindern zum Spielen – und benötigt dafür ebenfalls bestimmte Eigenschaften, damit das Kuchenbacken mit Sandförmchen überhaupt gelingen kann. Denn ein zu feiner oder zu trockener Sand zerfällt sofort und behält nicht die gewünschte Form. Sowohl die Korngröße und -form als auch die Restfeuchte im Sand spielen hierbei eine Rolle.

Genormte Sicherheit für gefahrloses Spielen

Die DIN-Normen 1176 und 1177 sowie DIN 18034 beschäftigen sich mit der Sicherheit von Spielplätzen. Meist denkt man dabei zuallererst an Spielgeräte; die wenigsten ziehen in Betracht, dass jedoch auch der Boden auf dem Spielplatz ein großer Sicherheitsfaktor ist. Tatsächlich tragen Verunreinigungen und eine vernachlässigte Sandpflege erheblich dazu bei, dass die wichtige Dämpfeigenschaft des Sandes verloren geht oder beeinträchtigt wird – und sich damit auch die Verletzungsgefahr beim Springen und Toben erhöht.

Wie hoch sollte die Sandschüttung sein?

Wie hoch der Sand auf die Spielfläche aufgebracht wird, bemisst sich nach der Fall- bzw. Sprunghöhe der Spielgeräte. Die Mindestschichtdicke einer losen Sandschüttung auf einem Spielplatz sollte bei einer maximalen Sprunghöhe von 2 m mindestens 20 cm betragen. Bei einer Fallhöhe von bis zu 3 m ergibt sich eine Mindestschichtdicke des Sandes von 30 cm. In der Regel sind auf den Spielplätzen
25 bis 30 cm Sand aufgeschüttet.

Richtlinien zur Sandqualität

Gemäß DIN-Norm müssen Spielplatzsande gesiebt und gewaschen sei. Die Körner sollten eine zerklüftete Struktur haben und feucht sein, damit sie sich im Sandkasten gut zum Backen eignen. Die Körnung soll nach deutschen Vorgaben zwischen 0,2 und bis zu 2 mm liegen; nach europäischer Norm bis zu 3 mm.

WELCHE SANDARTEN GIBT ES?

Quarzsand

Die meisten Sande bestehen vor allem aus Quarzkörnern. Dieser Quarzsand kommt vor allem in Schwimmbädern/am Badestrand und in Beachvolleyballanlagen zum Einsatz. Er ist in unterschiedlichen Haftungen, Dämpfungsgraden und Drainagewirkungen auf dem Markt.

Spielsand

Typischer Spielsand ist gewaschen, zerklüftet und verfügt über eine gewisse Restfeuchte, um gut zu formbar zu sein. Er ist ideal für den Einsatz auf Spielplätzen und in der Sandkiste.

Weitere Spezifikationen

Bei der Beschreibung und Klassifizierung von Sanden werden weitere Kriterien angewandt wie z. B. Korngröße, Färbung, Verdichtung und Drainagewirkung.
Das Video der Sandfuchs Academy zeigt anschaulich, welche Spezifikationen es gibt und wie sich diese auf die Sandeigenschaften auswirken. Auch die Folgen einer Verunreinigung und ausbleibenden Sandreinigung sind Thema des Schulungsvideos. Viel Spaß beim Zusehen!

Wenn Sie hierzu noch Fragen haben, stehen Ihnen die Sand-Experten von Sandfuchs gerne zur Verfügung.

  • Kornverteilung

  • Sandfeuchte

  • Farbe

Sandfuchs-Sandkastensand

Sandkastensande sind gewaschene Sande und weisen ein mittlere Korngröße auf. Die Sande sollen sich gut zum Spielen eignen. Sandgebilde wie Burgmauern, Gräben, „Sandkuchen“ u. a. sollen sich leicht mit Kinderhänden und Sandförmchen formen lassen und formstabil bleiben. Hierbei sollte der Sand ein gutes Drainageverhalten aufweisen, um eventuelle Umweltverschmutzungen, wie z. B. Lehme und Erdanteile, schnell durch die Sandschüttung auszuspülen. Hierdurch bleiben die Kleidungsstücke der Kinder sauber.

Spielsandreinigung von Sandfuchs

Sandfuchs-Fallschutzsand (Dämpfungssand)

Nach DIN 11476 sind jährlich bei der Überprüfung des Spielplatzes auch die Böden mit zu berücksichtigen. Hierbei gibt die DIN eine Mindestschichtstärke der Sandschüttung von 200 mm bei einer Fallhöhe von 2 m und von 300 mm bei einer Fallhöhe von 3 m und höher vor. Der Dämpfungssand soll die Aufprallenergie von Kindern, die fallen oder von Gerüsten herunterspringen, so kompensieren, dass Gelenke und Muskeln nicht verletzt werden. Hierbei wird im Prüfverfahren auf ein sehr gutes bis gutes Dämpfungsverhalten bei einer hohen Eindringtiefe geachtet. Aufgrund der hohen Eindringtiefe werden die Sande seitlich weggeschoben und die Aufprallenergie in die Sandschüttung abgegeben. Sande dieser Art sollten ein gutes Drainageverhalten aufweisen, da nach Regenfällen ansonsten eine Verdichtung der Oberfläche auftritt und Pfützen entstehen können. Durch eine verdichtete Oberfläche kann die Dämpfungswirkung des Sandes fast vollständig aufgehoben werden.

Sandfuchs-Geschosssand

Der Geschosssand soll eine Körnung von 0 – 4 mm aufweisen und soll die Geschosse möglichst so aufnehmen, dass deren tiefes Eindringen in die Sandschüttung gewährleistet ist, ohne ein Abprallen an der Oberfläche der Sandschüttung zuzulassen. Dies ist besonders wichtig, da die Sicherheit der Schützen und der umliegenden Personen absolut höchste Priorität hat. Dementsprechend sollte der Sand eher eine grobe Körnung aufweisen, um ein Wegdrücken des Sandes durch das Geschoss in der Sandschüttung zu ermöglichen und somit die Aufprallenergie optimal aufzunehmen. Zu feine Sande bieten hier eine zu glatte Oberfläche, die wiederum zu einem Abprallen führen könnte. Da die meisten Schießanlagen überdacht sind, ist die Drainagewirkung des Sandes nicht primär von Bedeutung. Wichtiger ist, dass der Sand in der Böschungswinkelschüttung stabil erhalten bleibt, um auch bei intensiver Nutzung eine möglichst hohe Standzeit der Schießstände zu ermöglichen.

Zielscheibe vor Hügel mit sicherem Geschosssand von Sandfuchs
Fröhliche Menschen in Beachclub mit Beachclubsand von Sandfuchs

Sandfuchs-Beachclubsand

Beachclubsand muss eine sehr feine und angenehme Haptik haben. Er darf bei bloßen Füßen nicht scharfkantig oder grob wirken, sondern soll dem Fuß schmeicheln. Hierzu ist besonders feiner Sand nötig, der eine dichte Oberfläche bietet. Die Drainagewirkung sollte trotzdem noch gegeben sein, damit nach einem Regenfall die Beachclubfläche möglichst schnell wieder genutzt werden kann.

Sandfuchs-Beachvolleyballsand

Beachvolleyballsande sind gemäß dem deutschen Beachvolleyballverband genormt, und sollen nach dessen Vorgaben eine Korngröße zwischen 0 – 1 mm aufweisen. Gleichzeitig soll das Drainageverhalten aber gut sein, um Pfützenbildung auf den großen Plätzen zu vermeiden und die Bespielbarkeit rasch wieder zu ermöglichen. Beachvolleyballfelder sollen eine mittlere Dämpfung und eine gute Absprungfähigkeit aufweisen. Somit darf bei einem Sprung der Spieler nicht zu tief aber auch nicht zu wenig eindringen, um eine gute Bespielbarkeit zu ermöglichen. Es sollen vorwiegend helle Sande zur Anwendung kommen, um ein angenehmes Spielfeldbild zu ermöglichen.

Spaß im Spielsand

Weitsprunggruben reinigen Weitsprunggrubenreinigung

Sandfuchs-Weitsprunggrubensand

Weitsprunggrubensande sollen eine gute Dämpfungsfunktion aufweisen, um den Sprung der Sportler und damit die Belastung der Gelenke und der Muskulatur der Sportler zu reduzieren. Die Eingriffstiefe der Dämpfung sollte dementsprechend hoch sein, bei einer mittleren Kornstruktur. Der Sand sollte nicht zu fein sein aber auch nicht zu grob, um den Sportler ein noch angenehmes Kontaktgefühl zu geben. Der Sand sollte beim Aufprall einen randscharfen Abdruck hinterlassen, um bei einem Wettbewerb eine klare Markierung und genaue Messung zu ermöglichen.

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