Weitsprunggrubenreinigung von EBBECKE Facility Services

Die Reinigung von häufig genutzten Weitsprunggruben bedarf einer genaueren Betrachtung hinsichtlich einer sichereren Benutzung. Im Schulsportbereich werden normalerweise Weitsprunggruben verwendet die eine Größe von 10 Meter Länge und 3 Meter Breite aufweisen. Bei Dreisprunggruben ist die Länge der Sandfläche mindestens 21 Meter lang und ebenfalls 3 Meter breit.

Zur Anwendung kommt in der Regel ein Quarzsand mit einer Körnung von 0,1 – 2,0 mm. Da die Athletinnen und Athleten über einen weiten Bogen hinweg in die Grube hineinspringen ist eine absolute Sauberkeit und Verhinderung von Verletzungen innerhalb der Sandgrube essenziell. Aufgrund der losen Sandschüttung sind Verunreinigungen mitunter nicht immer gleich erkennbar und stellen damit eine eklatante Verletzungsgefahr der Athletinnen und Athleten dar. Insbesondere auch Feinglassplitter können zu starken Verletzungen führen.

Wichtig ist ebenfalls die Schüttungstiefe der Grube um das Dämpfungsverhalten des Sandes optimal für die Athletinnen und Athleten zu erreichen. Der eingesetzte Quarzsand bei diesen Einrichtungen wird vor allem mit Lieferungen aus Deutschland und Frankreich abgedeckt. Da der Transport über große Distanzen sehr teuer ist, bietet sich auch aus ökologischen Gründen eine regelmäßige mechanische Sandreinigung an.

Hierbei ist zu beachten, dass Sand ein komplexes Material darstellt. Gerade langjährige Versuche der Leichtathletikverbände haben gezeigt, dass Mischungen in den Körnungen 0,1 – 2,0 mm, bei Einsatz von Weichgruben (Sprunggruben) und Beachsportanlagen besonders geeignet sind. Hierbei sollte der Sportsand einen möglichst geringen Anteil an Feinstkorn aufweisen, da ein hoher Anteil an Grobkorn im Bereich zwischen 1,5 mm – 2,0 mm gewünscht ist.

Dieser grobe Sand bewirkt eine definierte Reibung und trägt dazu bei, dass der Sand sich nicht bindet. Die angepasste Kornabstufung wirkt sich positiv auf einen optimalen Kraftabbau beim Absprung aus.

Hinsichtlich der Kornart und Kornform ist zu beachten, dass das Korn möglichst hart sein sollte um mechanischen Einflüssen (Reibungen) standzuhalten. Unerwünschte Kornzerkleinerungen beschleunigen das Verhärten des Sandes. Um Schürfungen zu vermeiden sollte das Korn möglichst rundkörnig bzw. kantengerundet sein. Mischungen mit gebrochenen Sanden sind absolut ungeeignet. Hinsichtlich der chemischen Zusammensetzung der Sande ist es besonders wichtig, dass der Kalkgehalt beachtet wird. Kalk ist ein Bindemittel und ein Kleber im Sportsand und ist nicht erwünscht. Somit ist es wichtig, dass die Werte von Calciumcarbonat (CaCO3) und Calciumoxid (CaO) möglich gering sind.

In letzter Zeit werden seitens der Anwender besonders vermehrt Feinstsande eingesetzt. Diese Mischungen, welche bei Events (kurzzeitiges Einsetzen) zwar die richtige Wahl sind, verhärten im Außenbereich jedoch in kürzester Zeit wenn diese nicht regelmäßig umgewälzt und gereinigt werden. Aus diesem Grund ist es naheliegend, dass feinkörnige Mischungen im Vergleich zu grobkörnigen Mischungen eine bedeutend kürzere Lebensdauer haben. Faktoren wie Umweltschutz (organische Teile wie z.B. Werkzeuge, Schlüssel, Tierkot und vieles mehr) beschleunigen den Verhärtungsprozess. Hierbei ist zu beachten, dass nicht regelmäßige umgewälzte Sande nur an der Oberfläche durch die natürliche UV-Strahlung der Sonne desinfiziert werden und damit die Keimbelastung nur oberflächig reduziert wird.

Die tieferen Schichten hingegen werden mangels Umschichtung massiv mit Keimen belastet und können auch eine Gesundheitsgefährdung der Athletinnen und Athleten in diesem Bereich darstellen. Gerade in der aktuellen Zeit, in dem Viren verstärkt in den Fokus der Betrachtung rücken, ist eine regelmäßige Reinigung der Sande der beste Schutz vor entsprechenden virologischen Verkeimungen und damit eine Vorbeugung an Erkrankungen den Athletinnen und Athleten.

Da die geeigneten Sande sehr teuer und auch nicht in großen Mengen verfügbar sind empfehlen wir eine Reinigung, bei intensiver Nutzung, alle 6 Monate. Hierfür setzt der Sandfuchs ein besonderes feines Sandreinigungsverfahren an. Die eingesetzten Siebe, mit einer Maschenweite von 4mm, bei einer Grobkörnung von 2 mm des Sandkornes. Diese geringe Differenz gegenüber herkömmliche Verfahren bewirkt, dass auch feine Verunreinigungen wie Glassplitter, Metallstücke und ähnliches vollständig herausgefiltert werden.

DER SANDFUCHS – SCHLAUER GEHT REINIGEN KAUM.

Weitsprunggrubenreinigung

Grobmaschige Siebverfahren welche mit 8 mm – 12 mm Sieben arbeiten können diese Feinstverunreinigungen wie Glassplitter nicht vollständig entfernen, sodass trotz einer durchgeführten Sandreinigung die Verletzungsgefahr weiterhin bestehen kann.

Da die Schüttung oftmals eine definierte Tiefe aufweist, die im Grubenbereich eine Tiefe von 30 cm im Durchschnitt darstellt, hat das Sandfuchssystem eine Reinigungstiefe von 20cm eingestellt. Dieses gewährleistet, dass alle Verunreinigungen mit denen der Sportler in Kontakt treten kann, vollständig entfernt werden, aber keine Vermischung mit dem darunterliegenden Erdreich erfolgt. Eine Vermischung mit dem Erdreich kann eine Verklebung der Sandschüttung bewirken und somit die Dämpfungsfunktion, sowie die optische Sauberkeit der Grube deutlich beeinträchtigen.

Das Sandfuchs-Team unterhält ein eigenes Labor um Sande sowohl chemisch als auch physikalisch untersuchen zu können. Neben den Kennwerten wie Stampfdichte, Schüttdichte und Kornverteilung können auch die Keimbelastungen analysiert werden.

Sie können uns gerne ansprechen, wenn Sie eine Analyse Ihrer Sande wünschen. Gerne stehen wir Ihnen beratend mit unserer Fachkenntnis zur Verfügung.

Wiederherstellung des Fallschutzes
Wiederherstellung der Drainagewirkung
Wiederherstellung von Hygiene
Extrem feines Aussieben von Verschmutzungen

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